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Hans Michael Hensel

Das dümmste Denkmal in Rom

Source: Plenumchamber [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)] via https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Padrão_dos_Descobrimentos2.jpg

Nicht Rom, nein: Belém.

Der höchste römische Kleriker hat einmal mehr bewiesen, was für ein einfältiger, zugleich bauernschlauer und populistischer Frömmler er ist, indem er auf dem Petersplatz eine peinliche Skulptur enthüllte, die den „Flüchtlingen“ dieser Welt gewidmet sein soll. Unter ihnen tummeln sich auch die zwar frei erfundenen, aber seit 2000 Jahren doch immerhin zur Indoktrination der Leichtgläubigen und geistig Armen bewährten „Flüchtlinge“ Maria und Josef.

Hier: „Flüchtlingspapst“ enthüllt Skulptur

Flüchtlinge? Echt jetzt? Wie bitte?

Maria und Josef, jedenfalls die aus der Bibel, waren bekanntlich keine „Flüchtlinge“, wie es gerade der oberste Kathole eigentlich ganz genau wissen müßte. Steht doch in seiner eigenen heiligen Schrift, daß sie vielmehr, falls es sie tatsächlich gegeben haben sollte, Staatsbürger des römischen Reiches waren, die laut frommer Saga zwecks Volkszählung in ihre Heimat reisten. Keine Spur von Flüchtlingsstatus, im Gegenteil: um Rechte und Pflichten als anerkannte und gezählte römische Bürger ging es da.

Dumm war nur – und damit fing überhaupt damals diese ganze elende Geschichte an –, daß Maria mit dem Balgen des Hirtenjungen schwanger war, wie mir der heilige Geist erst kürzlich unter dem Siegel der heiligen und unheiligen Verschwiegenheit vertraulich bestätigt hat. Der kleine Jesus wollte nämlich nicht bis Nazareth warten, sondern begehrte als Frühchen schon in Bethlehem Auslaß, so die brausende Stimme aus den Wolken, die ich jüngst zu Pfingsten hörte, wenn ich mich recht erinnere – oder war es zu Himmelfahrt nach dem zweiten Schoppen? Zum Glück war der cleveren Maria schon vorher in höchster Not die tolle Geschichte mit dem heiligen Geist eingefallen, die nicht nur den alten Josef beeindruckte, sondern die einige von uns heute noch glauben. Gegen so eine geile Story mutet uns ein angeblich weggeworfener Paß heute geradezu lächerlich einfallslos an, vor allem wenn man bedenkt, was aus der ganzen Geschichte später für die obersten Frömmler in Rom und anderswo in barer Münze heraussprang und heute noch springt.

Die für uns Steuerzahler immer noch unangenehm teure Mär von der Jungfrauengeburt wird wie eh und je von frömmelnden pfäffischen Maden im Speck der grenzenlosen Einfalt ihrer Gläubigen und Gläubiger eifrig verbreitet. Die Nachkommen der Urheber dieser Räuberpistole in Rom und anderswo leben heute immer noch gut und gerne davon, uns großzügig – und auf Wunsch sogar gegen Spendenquittung – von Problemen zu befreien, die es ohne ihre Lügengeschichten gar nicht gäbe.

Das mit oberpfäffischem Segen aufgestellte, erkennbar von einem geschichtlich Ahnungslosen namens Schmalz fabrizierte Machwerk auf dem Peterplatz wirkt auf mich wie eine noch kitschi… äh, Verzeihung: majestätischere Kopie des bekannten Denkmals von Heinrich dem Seefahrer in Belém bei Lissabon.

Zu Zeiten des portugiesischen Seefahrers zogen die im eigenen Land nicht gebrauchten überzähligen Christensöhne aus, um als zu oft gesetzeslose und räuberische Glücksritter zum Beispiel das alte Amerika und Asien zu erobern, heute ziehen zu Hause nicht benötigte überzählige Mohammedanersöhne aus, um als zu oft gesetzeslose und räuberische Glücksritter die modernen Länder Europas, Asiens und Amerikas zu erobern. Alles weitere dazu kann man beim Bremer Genozidforscher Gunnnar Heinsohn nachlesen oder hier auch hören. In beiden Fällen war bzw. ist es nur selten die geistige wohlerzogene Elite – und noch seltener waren und sind es „Bedürftige“ –, welche die zu erobernden Völker heimsuchten und heute immer noch heimsuchen.

Und die eroberten Völker waren damals wie heute nur selten klug und vorausschauend genug, um zu erkennen, wes Geistes Kind ihnen da ungefragt ins Land schneite. Im Gegenteil, sie versorgten ihre Eroberer und Invasoren oft sogar noch mit Nahrung und Kleidung wie in Nordamerika oder gar mit Frauen wie in Tahiti, in Südostasien, in Tasmanien und in Samoa. Das immer gleiche Ende solcher Geschichten ist (eigentlich) bekannt.

Ein erkennbarer Unterschied besteht im Grunde nur darin, daß die Heimsucher früher ihre Triumphbögen und Eroberungsdenkmäler in der Heimat ebenso selbst errichtet haben, wie auch ihre meisten neuen Bauten und die Infrastruktur in den eroberten Ländern.

Ist es möglich, daß wir alle diesen Papst und seine riesige Schar an Kardinälen im Grunde genauso verdient haben, wie gewisse „Flüchtlinge“? So oder so werden uns der eine wie die anderen garantiert auch weiterhin hartnäckig auf der Tasche liegen.

Aktualisiert um zwei aktuelle Links am 10. März 2020:

1. https://www.achgut.com/artikel/der_bericht_zur_fluechtlings_weltlage

2. https://www.youtube.com/watch?v=vmSac7sZdsw

 

Eine Antwort auf Das dümmste Denkmal in Rom

  1. Walter Roth says:

    Das dumme an diesem Pabst ist, dass er seine letzten Gläubigen auch noch vertreibt.

    In meinem Kollegenkreis habe ich einige „Freie Evangelisten“. Die mochten Ratzinger sehr, Karol Woytila auch ein Mann der bis zu seinem schweren Ende durchgehalten hat.

    Aber Ratzinger, der brillante Kopf hatte bei denen schon sehr viele Sympathien.

    Nun aber dieser Sozialistenpapst der meint mit Mainstrem-Rezepten ein paar Besucher mehr in die Kirchen locken zu sollen.

    Diese „Gläubigen“ sind aber nur ein Strohfeuer, hingegen die Evangelisten und viele andere wären das wahre Potential der Gläubigen, die festen, sicheren, die welche ihren Weg gefunden haben und bis ans Lebensende ihren Glauben pflegen werden.

    Freie Evangelisten sind ja eigentlich keine Jünger des Papsttums, trotzdem schauen sie nach Rom und nehmen zur Kenntnis wie dieser Papst die Reste der Kirche zertrümmert.

    Diese freien Evangelisten haben sich abgetrennt weil sie sich in den normalen Kirchen, weder der Reformierten noch Katholischen, wirklich vertreten fühlen.

    Sie wollen ja Glauben, ihren Glauben der Welt zeigen, ihn ausleben und sie hätten auch gerne ein Kirchenoberhaupt das sie vertritt, ihnen einen Haltepunkt am Horizont gibt.

    Alleine, der ist nirgends mehr in Sicht.

    Also gehen diese Evangelisten nicht mehr in Kirchen, sie haben die Kirchen überall dort wo sie ihren Glauben leben wollen.

    Diese Leute treibt das Papsttum von Franziskus noch weiter weg, dabei wären sie das Potential für eine Kirchengemeinde die glaubt.

    Sie würden die Kirche aufrecht erhalten so sehr es auch stürmt.

    Aber was macht Franziskus? Er wäscht Muslimen die Füße, ignorierend wie man diese Geste in muslimischen Ländern wahrnahm.

    Dort empfand man es mit Genugtuung ……das sich unser religiöses Oberhaupt vor dem Islam unterworfen hat. Denn das prophezeite Muhammed ja im Koran, das ist für Moslems der natürliche Lauf der Dinge.

    Damit hat das Christentum den Platz angenommen der seinen Gläubigen vorbestimmt ist….. den als Dhimmi (Schutzbefohlene / Sklaven) unter dem Islam.

    Jetzt fehlt nur noch die Dschizija, also die Ungläubigen-Steuer die wir an den Islam entrichten sollen, und da wir ja der Motor der Welt sind, hat der Muslim dann ausgesorgt.

    Einige Millionen hatten etwas weniger Geduld, sie sind schon hier zu uns gereist und bekommen was ihnen laut Koran zusteht … die Dschizyja, also jene „Ungläubigensteuer“ die unser Sozialstaat ihnen nun pflichtschuldig bezahlt.

    Danken müssen sie uns dafür nicht, denn es steht ihnen laut Koran zu.

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