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Hans Michael Hensel

Neusprech beim Staatsfunk

Die Zerstörung Trojas.

Die Zerstörung Trojas.

Ich habe es sowas von satt, dieses typische, wahrscheinlich vorauseilend „hilfreich“ gemeinte Staatsfunk-Geplappere wie vorhin in der elenden FakeNews-Schleuder Deutschlandfunk (DLF).

Es ging um die in Horst Seehofers (CSU) Sommerinterview erwähnten Ankerzentren. Aus linksgrüner Sicht sind die bäh! Klar. Man darf  wohl davon ausgehen, daß eifrige DLF-Agenda- und Merkeljournalisten diese bäh!-Begriffe genau deshalb im politisch-korrekten Neusprech immer nur mit Zusatz nennen: „sogenannte“ Ankerzentren. Ich finde Ankerzentren übrigens auch überflüssig, weil sie kein einziges der Probleme lösen, weswegen sie bestehen, worauf die Drehhofer-Partei aber garantiert erst nach den nächsten Wahlen kommt.
 
Aber egal. „Sogenannt“ ist für wackere Agenda-Journalisten vieles, was ihnen nicht in den Kram paßt, genauso wie erkennbar nahezu alles „rechtspopulistisch“ ist, was sich irgendwie nach gesundem Menschenverstand und überdurchschnittlicher Intelligenz liest und anhört. Eric Blair würde staunen, mit welcher Leichtigkeit eifrige Zertreter unserer vermurkselten Nachrichtenbranche die illegal in unser Land einwandernden, zu einem leider nicht ganz unbedeutenden Teil kriminellen und gewalttätigen, insofern sogar von manchen Politikern als zu teuer bis hochgefährlich erkannte moslemische Asylforderer, Paßwegwerfer, Deserteure, IS-Kämpfer oder Vollversorgungs-Erpresser völlig unkritisch „Flüchtlinge“ nennen. Ohne tonale Gänsefüßchen, versteht sich. Nich einmal für gewisse „Fachkräfte“, deren totalitäre Ideologie ihnen seit 1439 Jahren den andauernden Kampf gegen Andersdenkende wie zum Beispiel uns aufzwingt. Dieser angesichts der eigentlich auf den ersten Blick erkennbaren Fakten, die man mit geringem journalistischen Handwerk auch differenzieren könnte, geradezu grotesk verlogene Begriff wird nach einem wohl vorhandenen geheimen Kodex dieser de facto staatsbediensteten Agenda- und Haltungs-Journalisten bemerkenswerterweise stets ohne das Beiwort „sogenannte“ verbreitet.
 
Wer indes „sogenannte Flüchtlinge“ (sozusagen mit akustischen Gänsefüßchen) sagen oder gar schreiben würde (pfui!), macht sich schuldig, nehme ich an. Höchstwahrscheinlich, weswegen auch immer. Irgendwas findet sich. Das war schon immer so. Die oberbetschwesterliche Regierung hat ja zum Glück in ihrem frommen Woelkikuckucksheim immer noch das alte Sozialistengesetz. Dessen Kern ist der 1871 nach der Lötzener Kettenaffäre (linke Pazifisten konnten nicht als „Hochverräter“, sondern nur nach einem mit Mühe gefundenen Verstoß gegen das Vereinsgesetz bestraft werden) erfundene Paragraph 130 des Strafgesetzbuchs. Linke, als sie noch nicht staatstragender als die Pfaffen waren, verspotteten ihn noch in den 1960ern als „Maulkorbparagraphen“. Die seitdem zigmal mit neuer Überschrift versehene Strafandrohung kam noch jedem deutschen Politiker mit Hang zu alleinseligmachender Meinung zupaß: vom ollen Bismarck („Anreizung zum Klassenkampf“) über das Erdowahn-Vorbild aus Braunau („Abwehr heimtückischer Angriffe auf Staat und Partei“) bis zum ehemaligen Islamisierungsminister der oberbetschwesterlichen Regierung und stolzen Vater des Netz-Zersetzungsgesetzes („Haß und Hetze“).
Die Deutschlandfunk-„Moderatorin“ war sich außerdem nicht zu schade, im Satz mit den „sogenannten Ankerzentren“ auch noch von „weiteren Angriffen auf Flüchtlinge“ zu berichten. Ja, doch, echt! Und zwar ging es um „Angriffe“ durch Innenminster Horst Seehofer persönlich, womit sie wahrscheinlich nur dessen nutzlose Kritik gegen die hirnrissige, ganz Europa auseinandertreibende Politik seiner leider vorgesetzten Oberbetschwester hysterisiert hat.
 
Halten Sie das für etwas anderes als verkappte Polit-Hetze und schamloses Lügen? Sind hier wirklich unfähige, verlogene oder feige Agenda-Journalisten (etwas anderes kann ich mir schwer vorstellen) auf Kosten der uns abgepreßten Zwangsbeiträge zur Finanzierung der Merknix- und Murksel-Nachrichten „hilfreich“ am staatstragenden werkeln? Oder will uns der Deutschlandfunk nur einen unverhüllten Einblick in seine „Haltungswerkstatt“ geben? In die Abgründe der Abteilungen für betreutes Denken in den ausgelagerten Dienststellen eines modernen Propagandaministeriums?

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