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Hans Michael Hensel

Offizier und Gentleman (2)

Wolf Justin Hartmann im Ersten Weltkrieg 1914–1918

Mit seinem 1937 veröffentlichten Essay „Langemarck“ gedachte Wolf Justin Hartmann seiner sinnlos in den Tod gestürmten Kameraden, ohne dabei dem „Langemarck Mythos“ zu frönen.

„Langemarck“

1914!

Die bei allen kriegführenden Mächten anfängliche Begeisterung für den „frisch-fröhlichen“ Krieg war sehr schnell einer Ernsthaftigkeit und Traurigkeit gewichen, wenn wieder Kunde kam vom Tod eines Familienmitgliedes, Freundes oder Schulkameraden.

Auch im Deutschen Reich, wo man noch im Herbst geglaubt hatte, zu Weihnachten seien die Soldaten wieder daheim, kamen immer mehr Nachrichten von verlustreichen Gefechten, so auch von der Schlacht in der Nähe des westflämischen Dorfes Langemarck unweit von Ypern in Belgisch-Flandern.

Dort hatten, am 10. November 1914, nur kurz ausgebildete deutsche Freiwilligen-Infanterie-Regimenter der königlich preußischen 51. und 52. Reservedivisionen einen Frontalangriff auf die französischen Stellungen gemacht und waren von den modernen Mitrailleusen [Maschinengewehre] regelrecht niedergemäht worden.

Dieser Opfergang, Menschen gegen Maschinenwaffen, später zum „Mythos von Langemarck“ verklärt, wurde unter anderem von den rheinischen Reserve-Infanterie-Regimentern Nr. 235 und 236 mit rund 2000 Toten bezahlt. Darunter waren alle Kommandeure und fast alle anderen Offiziere, ohne dass ein größerer Erfolg erzielt werden konnte.

Die Oberste Heeresleitung ließ am 11. November 1914 in einer Sondermeldung mitteilen:

Westlich Langemarck brachen junge Regimenter unter dem Gesange ‚Deutschland, Deutschland über alles‘ gegen die erste Linie der feindlichen Stellungen vor und nahmen sie. Etwa 2 000 Mann französischer Linieninfanterie wurden gefangengenommen und sechs Maschinengewehre erbeutet.

Nach dieser Schlacht begann in Frankreich der jahrelange und verlustreiche Stellungskrieg, immer wieder unterbrochen von Angriffsaktionen beider Seiten.

Wolf Justin Hartmann, Kriegsfreiwilliger wie die im November 1914 in Flandern Gefallenen, hat 1937 mit seinem Essay „Langemarck“ der toten Kameraden gedacht, dabei aber alles andere als dem damaligen „Langemarck-Mythos“ gefrönt.

Bei Langemarck erwies sich wie noch nie und ein für alle mal die Überlegenheit der Technik über noch so tapfere, opferfähige Herzen, die Technik triumphierte, Kanonen und Maschinengewehre, ein stählernes Material war stärker als die Kraft entfachter, begeisterter Seelen, der Geist unterlag, der Stoff gewann den Sieg: so hört man die einen reden und in ihrer Rede ist oft ein giftiger Stachel – eine hämische Freude der Genugtuung jener Hörigen der Niedrigkeit und Wohlfeilheit, die ohne Schwingen sind für den Flug zu einer Idee und aus der dumpfen Enge ihrer erdgebundenen Ohnmacht nach jeder kühnen Tat und jedem höheren Streben mit neidischen Blicken schaun.

 

Bei Langemarck scheiterte der notwendige und verzweifelte Versuch Deutschlands im ersten Kriegsjahr, die Erstarrung der Westfront zu lösen und mit neugewonnener Bewegungsfreiheit eine schnelle und voraussichtlich siegreiche Entscheidung zu erzwingen: stellt die Wissenschaft strategischer Führung fest, nüchtern, trocken, mit sorgsam gezogenen, unanfechtbaren Schlüssen – und die Mahnung der Toten ist nur ein Gedankenstrich in einem dicken Buch der Untersuchungen und der Lehren.

 

Sie ließen sich verscharren für unser gediegenes Geld, für Prozente und Dividenden, für Renten, Aktien und Zinsen, sie waren unsere bravsten, tüchtigsten Marionetten und tanzten in das Grab, wie unser Draht das befahl: lacht eine dritte Sorte, verstohlen und gemein, und macht ihre Bilanzen nach dem Brauch honoriger Leute bei honorigen Geschäften – und zwinkert sich zu wie Verbrecher in düstern Höfen oder in Sälen voll Gold.

 

Gefallen bei Langemarck: schluchzt eine alte Stimme, noch heute nach Jahr und Tag, ein weisser Scheitel beugt sich zu dem verblassenden Bild, ein mütterlicher Kuss, ein Streicheln der welken Hand – dann duftet die Rose im Glas inniger, heftiger, wilder, in leidenschaftlichem Drang, einen einsamen Lebensabend mit einem vagen Hauch von Gottes Gunst und Freundschaft zu beglücken.

 

Gefallen bei Langemarck für das heilige Recht seines Volkes: gibt leise einer zur Antwort, in die Ruhe der Dämmerung, ein Vaterloser von schmalen, kargen Jahren, und sein Gesicht wurde hart, als sei ein Meissel am Werk, ein unnachgiebiger, unerbitterlicher Meissel, der Schlag auf Schlag aus Knaben Männer formt. Es dunkelt, schwarz schon die Falte zwischen den Brauen auf der sonst so reinen Stirn und die Knöchel seiner Faust blinken mit hellen Kanten in eine zeitlose Stunde.

 

Gefallen bei Langemarck…

Der Krieg in seiner Urgestalt war das beherrschende Thema in Hartmanns frühen literarischen Arbeiten, es hatte ihn gepackt mit harter Faust und ließ ihn nicht los. Aber Wolf Justin Hartmann war keiner der Kriegsliteraten, die in jedem Toten das notwendige Opfer auf dem Wege zur Nation sahen, nein, Hartmann schaute tiefer in die Zeit, die auch aus ihm einen freiwilligen Soldaten gemacht hatte.

In seiner Erzählung „Krieg“ lässt er uns Teil haben an diesen Gedanken, aus denen so viel Zweifel und Erschütterung spricht:

Erschüttert wie noch nie in der Geschichte irdischer Dinge wurde das alte Europa.

 

Dämonische Gewalten der Zerstörung und der Vernichtung entluden sich in einem schmerzhaften Wetter, von Land zu Land, von Meer zu Meer, entfesselt über die Völker, bei tausendfältigem Blitz aus verderben speienden Schlünden, bei tausendfältigem Donner, urhaften Lärm der Schrecken, als dröhnte der Hufschlag der wilden, schaubenden Rosse, auf denen die furchtbaren Prüfer für Bestand und Vergänglichkeit sitzen, die unbeirrbaren, unfehlbaren apokalyptischen Reiter, Sendboten der Untersuchung und Vollstrecker des ordnenden Spruchs im ewigen Ausgleich des Lichts mit der Finsternis, der Tugenden und der Laster, der Gnade und der Verdammung … Gigantische Schemen der Rache und der Strafe entschälten sich aus dem Qualm, der über Fabriken, Hochöfen und Zechen braute, durchwirkt vom Gestöhn und Gefluch erbittert verzerrter Münder enttauchten dem giftigem Brodem, der in einer schwelenden Schicht die Kuppeln und die Türme, Mansarden, Keller, Luxushotels, Spelunken und Paläste durchfegte, gewannen drohend an Umriss, an grausiger Gestalt, durchfegten den Dunst der Banken und der Börsen, der Konzerne und Syndikate, bedenkenloser, hemmungsloser, willkürlicher Mächte eines unersättlichen Marktes, enthüllten sich, wurden sichtbar im geisterhaften Galopp, fahl strahlten ihre Gesichter von einer wehen Lust, es flatterten ihre Gewänder, weiß, bleich wie letzte Laken, um knöcherne Arme und Schenkel im Fluge ihres Ritts, der bis zu Thronen und Kronen, bis hinein in dämmrige Kirchen, zu Altären und Kanzeln toste.

 

Was wog bei Freund und Feind, diesseits und jenseits der Grenzen, das flehende Bitten der Frommen vor Kanzeln und Altären, jenem Nazarehner errichtet, der Gerechtigkeit und Güte, Versöhnung und Frieden wollte.

 

Was wog das Gottesgnadentum der Throne und der Kronen, das seine Erleuchtung unanfechtbar, unantastbar ausrief und, jedes für sich und gegen das andere, mit dem Einsatz der Völker beschwor.

 

Was wo die Sorge der Mütter und der Frauen, ein unvergesslicher, feucht verschleierter Blick, ein klammender Händedruck, ein nur noch geflüstertes Wort, auf einer Laderampe, zum Abschied und zur Hoffnung auf Rückkehr und Wiedersehen?

 

Was wog das Lallen der Kinder, das ahnungslose, unbekümmerte Lächeln, ein wimmerndes Weinen vielleicht, das in der Erinnerung blieb und seinen dünnen Laut in Gräben und in Stollen, in mancher stillen, ausgestirnten Nacht mit sonderbarer Eindringlichkeit erhob?

Krieg, das war für Wolf Justin Hartmann

…millionenhafter Trott eines ganzen Kontinents, der in unfasslicher, unverzeihlicher Einfalt den Tanz ums Goldene Kalb, um Aktien und Dividenden, um Prozente und Profite, ausarten liess zur gemeinen, schamlosen Orgie, von vaterlandslosen Halunken kapitalistischer Allmacht auf dem Rücken der Arbeit vollführt – ein schon sumpfiger Kontinent, der dem Vorbild der Händler und Krämer, der Spekulanten und Schieber so voller Hingabe frönte, daß das Geschäft der Inhalt seines Daseins, der Schacher und der Wucher sein angehimmelter Götze, der Tresor seiner Religion und Raffsucht, Schwindel, Verrat und Auspowerung zur gepriesenen Sittlichkeit wurde – der war vor Gott und selbst auch vor dem Teufel ein Ärgernis geworden…

So schreibt kein Schreibtischkrieger, kein Etappenheld, sondern einer, der in den subjektiv bruchstückhaft erlebten Stahlgewittern des Krieges Zusammenhänge zu erkennen glaubt; einer, dessen Leben immer wieder im Feuer gewogen wurde, und der gleichwohl Humanist bleiben wollte und sich auch nicht davor scheute, religiöse Gefühle zu bekennen in einer Zeit, in der das christliche Kreuz von einem anderen überdeckt worden war.

Am 21. Februar 1915, wir haben es bereits gelesen, tritt der Kanonier Hartmann auf Befehl der königlich-bayerischen Armee, nach einem endlos wähnenden Eisenbahntransport, in die Streitkräfte des Osmanischen Reiches über, das sich am 19. Oktober 1914 für den Kampf auf Seiten der Mittelmächte Deutsches Reich, Österreich-Ungarn] entschieden und am 14. November 1914 den „Heiligen Krieg“ erklärt hatte.

Diese Erklärung schloss mit Worten: „Wir sind glücklich, diesen Krieg gemeinsam mit den Heeren Österreich-Ungarns und Kaiser Wilhelms zu führen, dessen Wort: ‚Ich bin der Freund von 300 Millionen Mohammedanern‘ alle Kinder des Islam kennen.“

Bei dieser Gelegenheit sollen die großen Leistungen dieses in den ersten Jahren verlässlichen und treuen Alliierten gewürdigt werden, dessen Soldaten auf Gallipoli, in Persien, Mesopotamien, am Suezkanal, in Palästina, Syrien und an der kleinasiatischen Küste den vereinigten Truppen der Entente gegenüberstanden, ihnen große Verluste beigefügt und sie der deutschen Westfront ferngehalten haben.

In den türkischen Armeekorps und Divisionen besetzten deutsche Offiziere häufig Schlüsselstellungen als Chefs der Operationsstäbe und, in den Infanterieregimentern, Positionen als Kommandeure.

Es würde hier zu weit führen, auf die einzelnen Kampfhandlungen einzugehen, aber man muss sich nur einmal die gewaltigen Entfernungen vergegenwärtigen [Beispiel: Luftlinie Konstantinopel – Sinai-Halbinsel 2000 Km], die die Hauptstadt, und somit der Ausgangspunkt einer aus Europa kommenden Hilfe, vom Kaukasus, der Sinai-Halbinsel und den Persischen Golf trennten, um sich den Schwierigkeiten bewusst zu werden, mit denen die deutsch-österreichischen Truppen in einem Land zu kämpfen hatten, das technisch, aber auch gesellschaftlich, häufig noch auf dem Stand des Mittelalters angesiedelt war.

Wie Hartmann zunächst militärisch in der Türkei verwendet wurde, kann nur spekuliert werden. Dankenswerterweise hat das Bayerische Hauptstaatsarchiv eine Kopie seiner Personalakte zur Verfügung gestellt. Doch sind die Angaben dort „militärisch kurz und knapp“ und befriedigen daher nicht immer die Neugierde der Nachgeborenen über das „Wann, Was und Wo“ unseres Protagonisten.

Allerdings lesen wir in seinem Gefechtskalender, dass er, vom 21. Februar bis 6. Dezember 1915, den Feldzug auf Gallipoli mitgemacht hat. Am 3. Mai wird Hartmann zum Gefreiten, am 15. Juli zum Unteroffizier und am 22. September zum Vizewachtmeister, also einem überzähligen Wachtmeister [das war die Bezeichnung für Feldwebel bei berittenen Truppen] befördert. Zu Vizewachtmeistern wurden auch die Offizieranwärter der Reserve ernannt.

Dieses Postkarte aus dem Nachlaß von Wolf Justin Hartmann zeigt die Situation im Dardanellengebiet am 18. März 1915. Es handelt sich um die einzige Postkarte aus dem Besitz von Hartmann, die überhaupt erhalten ist.

Die einzige erhaltene Postkarte aus dem Nachlaß von Wolf Justin Hartmann zeigt die Situation im Dardanellengebiet am 18. März 1915.

Am 23. September 1915 erfolgt die Beförderung Hartmanns zum Leutnant der Reserve.

Während dieser zehn Monate stand er möglicherweise unter dem Kommando von Oberstleutnant Heinrich Wehrle in einer der Haubitzen-Batterien, die von Adrianopel (heute Edirne) nach Gallipoli abgegeben worden waren. Diese Batterien wirkten von beiden Ufern gegen die Mündung der Dardanellen (Meerenge zwischen Gallipoli und Kleinasien) und nahmen aus immer wechselnden Stellungen ein- und ausfahrende englische Schiffe unter Feuer.

Oder man hatte ihn, den blendenden Reiter, zu berittenen Aufklärungs- und Patrouillendiensten eingesetzt.

Da allerdings zu diesem Zeitpunkt in der Türkei noch keine deutschen bzw. österreich-ungarische Truppenverbände standen, sondern lediglich eine erhebliche Anzahl von Generalstabsoffizieren – bis zum Kommandierenden General – mit kleinem deutschen Gefolge, war Hartmann aller Wahrscheinlichkeit nach einem dieser deutsch-türkischen Stäbe zugeteilt, mit dem er an der Abwehr der bereits erwähnten englischen Offensive auf Gallipoli teilnahm.

General Otto Liman von Sanders (Ausschnitt einer Postkarte aus dem Ersten Weltkrieg))

„Liman Pascha“

Es ist bemerkenswert, dass der Oberbefehlshaber der mit rund 84 000 türkischen Soldaten die Dardanellen zu verteidigende 5. Osmanischen Armee, der deutsche General Otto Liman von Sanders, zugleich türkischer Marschall („Liman Pascha“), neben seinem deutschen Adjutanten, anfangs nur über einen rein türkischen Stab verfügte. Erst mit dem Eintreffen des Oberstabsarztes Prof. Dr. Mayer als Armeearzt und Rittmeister von Frese als Kommandant des Hauptquartieres traten weitere Deutsche zum Stab.

Hier, bei Gallipoli, konnten die deutschen Offiziere zum ersten Mal ihre türkischen Verbündeten im feindlichen Feuer erleben, von dem ein Bericht aus diesen blutigen Tagen zeugt:

Regungslos sitzen die [türkischen] Besatzungstruppen in den Unterständen der Stützpunkte des Küstenschutzes. Reißt auch hier und da einmal ein Volltreffer eine Gruppe buchstäblich in Stücke, auch nur der Gedanke eines Rückzuges kommt dem türkischen Soldaten nicht. Lehrt ihn doch seine Religion, daß der Tod auf dem Schlachtfelde die Pforte des Paradieses ist…

Hartmann berichtet von Kämpfen gegen Engländer oder Australier.

Demnach – ganz genau kann man das heute nicht mehr sagen –, trifft er ab dem 25. April 1915 bei Cap Helles entweder auf die 29. englische Division oder bei Ariburnu und Kabatepe auf zwei Divisionen Australier und Neuseeländer. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. In jedem Fall waren diese Truppen zähe und handfeste Burschen, die sich mit den Türken und der Handvoll Deutschen einen blutigen Strauß lieferten.

Ich erinnere mich an seine Erzählungen aus diesen Tagen, als Wolf Justin Hartmann – es war wohl im Herbst 1964 –, meine Eltern in unserem Domizil im Taunusörtchen Hahn besuchte. Ich saß gerade mit meinem Klassenkameraden Roy E. [Wolf Justin Hartmann nannte ihn, wegen seiner klassisch geformten Nase, „Mr. Canterbury] in einem unserer Pflaumenbäume im Garten, als wir ihn, den geheimnisvollen Weltenbummler, erspähten.

Dann lauschten wir seinen fabelhaften Berichten von Abenteuern aus fernen Ländern und fernen Zeiten.

Wolf Justin Hartmann im Herbst 1964 im Garten von Familie Heinz

Im Herbst 1964

Besonders die türkische Infanterie an den Dardanellen hatte seine ganze Bewunderung. Wir erfuhren, dass die den Engländern in Gräben gegenüberliegenden osmanischen Soldaten, in Ermangelung von genügend Munition, auf ein Kommando alle gleichzeitig ihre nicht scharf gemachten Handgranaten in die englischen Gräben schleuderten und die sich duckenden und den vermeintlichen Detonationen ausweichenden Briten dann – in einem Sturmlauf – lediglich mit ihren blanken Bajonetten angriffen und so manchen Erfolg erzielten, ohne einen Schuss abgegeben zu haben.

Als er uns dann aber noch erzählte, wie er auf seinen Reisen bei einen Scheich zum Essen eingeladen war, der ihm, dem „Ehrengast“, die „Ehrenspeise“ servieren ließ, nämlich gerade erst geborene Mäuse, die, am Schwanz festgehalten und zuerst in heißes Öl, dann flüssigen Honig getaucht, mit lautem und dankbaren Schmatzen verzehrt wurden, da fragten wir doch lieber wieder nach den „blutrünstigen Taten“ der Türken gegen die Engländer, anstatt uns weitere Ausflüge in die unheimlichen kulinarischen Gebräuche Kleinasiens anzutun.

Wir taten das vor allem auch wegen unserer inzwischen nervösen Mägen und den bereits grünen Gesichtern.

Viel später las ich irgendwo, dass diese „Ehrenspeisen“ durchaus üblich waren. Wolf Justin hat uns also damals wohl eine wahre Geschichte erzählt.

Fortsetzung: http://www.hmhensel.com/schlacht-an-der-somme-gomiecourt/

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